HoSi's Blog Karneval

05.2010 Muss ich alles im Netz mitteilen?

Besonders unter etwas älteren Menschen beobachte ich eine Scheu vor Offenheit und Kommunikation im Netz, zuletzt auf der Fachtagung engagiert mit k(l)ick. Aber auch von einigen meiner Kontakte, die ich über SLO habe, höre ich die Frage danach, was und wieviel im Netz mit anderen getauscht werden kann bzw. sollte. 

Dieser Zurückhaltung stehen auf der anderen Seite Menschen gegenüber, die sehr stark im Netz aktiv sind. So propagiert z.B. Jean-Pol Martin mit seiner Neuronenmetapher eine nahezu radikale Vernetzung. Das hat aber wohl auch Grenzen, wie dieses interessante Beispiel zeigt. 

Fragen
Mit welchen Themen sollte ich mich am Web 2.0 beteiligen? Muss ich in Weblogs schreiben, in Podcast sprechen und dann auch noch Videos veröffentlichen? An welchen Netzwerken sollte ich teilnehmen? Was veröffentliche ich dort? Wo liegt die Grenze zwischen privat und öffentlich? Gibt es da überhaupt eine allgemein gültige Regel oder nur eine ganz individuelle? 
 
Oder wird dieser ganze Rummel um das neue Internet viel zu stark übertrieben? Genügt es nicht, E-Mails zu schreiben und gelegentlich bei Google etwas zu suchen?

Aufgabe
Schreibt dazu bitte einen Beitrag mit Text oder als Audio oder als Video und stellt diesen auf eure Website oder in eueren Weblog. Informiert dann über diesen Beitrag, z.B. hier als Kommentar oder über Twitter an @hosi1709.

Zusammenfassung
  • Ann-Theses schätzt die positiven Reaktionen auf ihre Beiträge im Netz. Sie hat aber auch ihren persönlichen Weg zwischen privat und öffentlich gefunden.
  • Hannelore rät ohne Scheu, locker und gelassen ins Web 2.0. Das bringt es, meint sie!
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01.2010 Wie können bzw. möchten sich Gruppen vernetzen?

Internet_erfahren

Im ersten Blog-Karneval dieses Jahres möchte ich auf die Initiative "Internet-Erfahren" aufmerksam machen, die Menschen ans Internet heranführen möchte. Die Initiative wird von der "BAGSO - Lobby der Älteren", dem "Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit" und der "Stiftung Digitale Chancen" organisiert.

Die Preisträger des Wettbewerbes "Wege ins Netz" - SLO im Jahr 2008 - unterstützen dieses Ziel und sind dabei, sich untereinander zu vernetzen, um damit auch Computer- und Internet-Neulingen Beispiele zu geben.

Fragen
Welche technische Lösung für ein Netzwerk könnte gewählt werden? Ist eine spezielle Lösung erforderlich, oder kann auf vorhandene Online-Gemeinschaften zurückgegriffen werden? Wie erreicht man die Teilnahme möglichst vieler Gruppen? Gibt es Beispiele für gelungene Vernetzungen? Welchen Nutzen könnten Einsteiger bzw. Noch-Nicht-Onliner aus diesen Netzen ziehen?

Aufgabe
Schreibt dazu bitte einen Beitrag mit Text oder als Audio oder als Video und stellt diesen auf eure Website oder in euer Weblog. Informiert dann über diesen Beitrag, z.B. hier als Kommentar oder über Twitter an @hosi1709 oder @hosislo.

Zusammenfassung
Hier werde ich Zug um Zug über die eingehenden Beiträge informieren. Möge sich ein buntes karnevalistisches Bild ergeben, aus dem dann eventuell bereits erste Schlüsse gezogen werden können und den Organisatoren von "Internet-Erfahren" eine Hilfe gegeben werden kann.

  • Herbert Schmidt weist in Kommentaren auf mehrere technische Lösungen zur Vernetzung hin. Dann muss es nach seinen Anmerkungen nicht immer eine neue Plattform sein. Wichtig ist, es müssen aktive Nutzer vorhanden sein, denn eine Gruppe ist keine "One man show",
  • Uta Krope weist darauf hin, dass es wohl wenig Sinn macht das "100.te" Portal zu erstellen. Sie bringt mehrere Beispiele für Vernetzungen, die oft mit einfachen in der Regel jedem zugänglichen Lösungen zu erstellen sind. Wichtig ist nach ihrer Meinung der aktive Wille der Angesprochenen zur Teilnahme!
  • Anntheres Dell  schreibt über positve Erfahrungen mit vorhandenen und frei zugänglichen Portalen. Sie meint dann auch, dass es nicht notwendig ist weitere Portale zu kreieren. Man muss nur das finden, was einem persönlich interessiert.
  • Ina Müller-Schmoß weist über Twitter auf eine interessante Zusammenfassung des NPO-Twitchats hin. Dieses Beispiel zeigt, wie selbst mit maximal 140 Zeichen pro Beitrag eine konstruktive Vernetzung stattfinden kann. Mit dem Weblog Blogpatenschaften gibt sie ein weiteres interessantes Beispiel für eine Vernetzung.
  • Alois Brinkmann schildert seine Erfahrungen mit Vernetzungen im Internet und gibt damit ein anschauliches Beispiel für die vielen bereits vorhandenen Angebote. Möglichkeiten müssen nicht geschaffen, sondern nur genutzt werden!  
  • Wolf-Dieter Scheid weist darauf hin, dass besonders für Noch-Nicht-Online die reale Vernetzung in vertrauten Gruppen wichtig ist. Online-Techniken, wie Skype, sollten dann allenfalls zur Unterstützung und Wiedereingliederung nach Pausen eingesetzt werden.
  • Johanna Warko weist in einem Kommentar auf Grenzen bei der Heranführung von Nicht-Onlinern an das Internet hin.
  • Ursel Fritzle vermutet in einem Kommentar, dass kleine aber feine Netzwerke gegenüber großen Netzwerken vorteilhaft sind. Lieber mit bekannten als mit anonymen Partnern vernetzen! 

Fazit
Auf diese Diskussion hat Uta Krope (SLO) alle Preisträger des Wettewerbs "Wege ans Netz" und die drei Organisatorengruppen per Mail aufmerksam gemacht. Nahezu alle Personen, die sich zu diesem Thema geäußert haben waren NICHT unter den Preisträgern. Hoffentlich ziehe ich mit den folgenden Punkten keine falschen Schlüsse:

  • Wer sich über Computer und Internet vernetzen will, findet eine Lösung.
  • Eine besondere Plattform (=technische Lösung) ist dazu nicht erforderlich. 
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11.2009 Wie sollte oder könnte sich das Internet entwickeln?

 

Im letzten Blog-Karneval dieses Jahres möchte ich um einen kleinen Blick in die Zukunft bitten. Nein, ihr sollt hier der Industrie nicht schreiben, ob ihr Windows 7 oder ein neues Notebook oder einen Fernseher mit HDTV und Internet kaufen möchtet ;=)! Ich denke, der Blick sollte daher auch über das nächste Jahr hinausgehen.

Es könnte für uns alle durchaus interessant sein, ob ihr z.B. Second Live oder den Multimedia-TV oder Videokonferenzen innerhalb eures Bekanntenkreises oder was auch immer vermisst. Und falls ihr über Neuerungen lest und diese nicht vermisst, interessiert sicher die Frage, ob ihr euch die Nutzung dieser Angebote überhaupt vorstellen könnt.

Soviel ist sicher, wenn ich die vergangenen 10 Jahre Revue passieren lasse, fallen mir Internet-Anwendungen ein, die ich kaum vorhergesagt bzw. mir so unbedingt gewünscht hätte. Twitter und Google Mail, Kalender und Text & Tabellen sind solche Beispiele. Ein Blick in die Zukunft sollte sich daher doch lohnen, oder?

Aufgabe
Was fehlt euch am Internet? Was stört euch am Internet? Wie würdet ihr das Internet künftig gern besser nutzen? Wie könnte das Internet für bisher eher Zurückhaltende interessanter werden? 

Schreibt dazu bitte in einen Beitrag mit Text oder als Audio oder als Video in euer Weblog. Informiert dann über diesen Beitrag, z.B. hier als Kommentar oder über Twitter an @hosi1709.

Zusammenfassung
Hier werde ich Zug um Zug über die eingehenden Beiträge informieren. Möge sich ein buntes karnevalistisches Bild ergeben.

Anntheres schildert zunächst sehr ausführlich und lesenswert "ihre Computergeschichte", um darauf aufbauend ihre Wünsche für eine lebenswertere Menschheit mit dem Internet zu verbinden. Möge sie Recht bekommen!

Ursel lädt uns zu einer Zeitreise in das Jahr 2050 ein, an der man wirklich teilnehmen solllte, um zu sehen wo auch der Weg der von uns allen genutzten Medien führen könnte.

Alois setzt bereits heute intensiv auf das Internet und ist gespannt, wie sich die heutigen Kinder in der Zukunft mit modernen Medien auseinander setzen werden. 

Ursel hat sich im Netz umgesehen und bei Freitag entdeckt, dass Gutenberg auch heute Probleme hätte, wenn er jetzt den Buchdruck erfinden würde. Sie macht dann auch auf 3sat,neues und ein kleines Video aufmerksam, in dem Sixtus 100 Jahre zurückblickt.

Horst entdeckt gerade zwei extreme Beispiele für die Frage, wie sich das Internet entwickeln soll: Positiv ist der Convention Cap, negativ Rupert Murdoch.

???

 

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09.2009 Immer diese Fremdsprachen

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Für mich ist die Welt durch das Internet kleiner geworden, nicht wirklich, aber "gefühlt". So kann ich z.B. unmittelbar verfolgen, wie in der Schweiz die Nutzung des iPhones mit Schülern der 5. Klasse getestet wird. Oder ich kann mich darüber informieren, wie das moderne Lernen unter Einbeziehung von Computer und Internet aus australischer Sicht aussieht. Interessant auch, wie in der englischsprachigen Welt Lehrer den Umgang mit  Blogs und Wikis trainieren

Leider ist nicht alles so leicht zu verstehen, wie die Informationen aus der Schweiz, denn der überwiegende Teil ist in der englischen Sprache formuliert. Viele ältere Freunde des Internets haben damit dann ihre Probleme und sind ausgeschlossen oder fühlen sich ausgeschlossen. Ich will hier gar nicht über Informationen in anderen weit verbreiteten Sprachen, z.B. Spanisch, oder auch eben wenig bekannten Sprachen, z.B. Finnisch, sprechen.

Jetzt lässt uns das Web erfreulicherweise mit diesem Problem nicht allein. Man kann sich fast alles übersetzen lassen, seien es einzelne Wörter, Sätze, Absätze und sogar ganze Websites. Doch irgendwie ist das Angebot doch sehr bunt, unübersichtlich und die Ergebnisse sind oft auch nicht sehr verständlich.

Aufgabe
Wie geht ihr mit Informationen um, die in einer euch fremden Sprache formuliert sind? Welche Hilfen des Internets nutzt ihr?  Schreibt bitte in einen Beitrag in eurem Weblog über eure Erfahrungen.

Informiert dann über euren Beitrag, z.B. hier als Kommentar oder über Twitter.

Zusammenfassung

  • Ann-Theres hat viel Möglichkeiten erprobt und u.a. bei Google Mail eine tolle Übersetzungs-Hilfe gefunden, die ihr beim Kontakt mit ihrem Moodle-Anbieter sehr geholfen hat.
  • Barbara nutzt je nach Sprache verschiedene Online-Wörterbücher und stellt dann etwas sicher sehr Wichtiges fest: Man muss ja auch nicht jede Sprache verstehen. Bei Videos bekommt man meistens beim Betrachten die Stimmung mit und kann sich daran erfreuen.
    Nachtrag: Barbara empfiehlt auch den ESL-Podcast.
  • AloisBrinkmann nutzt Livemocha, um Fremdsprachen über das Internet zu lernen. Er bringt gleich einen mit Screenr aufgenommenen Screencast, um die Nutzung an einem Veispeil zu zeigen.
  • Hannelore ist in der glücklichen Lage, dass sie in der Schule englisch gelernt hat und diese Kenntnisse bei späteren Aufenthalten im ausland verbessern konnte. Doch auch sie freut sich über Wörterbücher im Internet, z.B. dicct.cc.
  • Ursel hat ds Gefühl, dass sie eine "Die-das-Thema-nicht-bringt" ist. Sie bringt uns dafür dann ihre sprachliche Vergangenheit in Erinnerung, die sicher manchem Leser irgendwie vertraut ist ;=). 
  • Johanna blickt ebenfalls auf ihre vielsprachige Vergangenheit zurück und ist davon überzeugt, dass dass zumindest die Programmentwerfer nicht schlafen und in absehbarer Zeit gute automatische Übersetzungen in mehreren wichtigen Sprachen auf den Markt kommen werden.
  • U K benutzt  "Leo" als Wörterbuch , für ganze Sätze "Prompt" und "googletranslate", was sogar für Finnisch klappt - danke, auch wenn es nur per Kommentar und ohne Beitrag im eigenen Blog ankam ;=).
  • Crema blog wohl noch nicht, hat aber einen interessanten Hinweis: Sie greift lieber auf professionelle Übersetzungsdienste zurück, z.B. Text auf Englisch übersetzen.
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07.2009 Mein Nachbar und das Internet

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Ja, natürlich weiß ich wie kompliziert oft die nachbarschaftlichen Beziehungen sind. Doch wäre das nicht gerade einmal ein Anlass für ein Gespräch über die sinnvolle Nutzung des Internets? Die Ergebnisse - oder Erkenntnisse - dürften sehr unterschiedlich sein, abhängig davon, ob es sich um eine Onlinerin oder einen (N)Onliner handelt. Also sehr geeignet für einen bunten Blog-Karneval!

Aufgabe

  • Interviewt bitte Bekannte, Freunde oder Nachbarn zum Thema Internet. 
  • Haltet die wesentlichen Ergebnisse in Text, Bild oder Audio fest und macht daraus einen Beitrag in eurem Weblog.
  • Informiert dann über euren Beitrag, z.B. hier als Kommentar oder über Twitter.

Zusammenfassung

  • Martin Weigert antwortet zwar nicht auf diesen Karneval, doch liefert er 5 der sicher von (N)Onlinern immer wieder genannten Standardantworten. Als Einstieg und als Vorereitung auf Gespräche sehr hilfreich. Danke!
  • Ann-Theres zeigt viele gute Gründe auf, die Älteren bei der Nutzung von Computer und Internet im Wege stehen. Sie macht aber auch Mut und berichtet über die Beobachtung von positiven Erfahurngen.
  • Johanna sammellt die Ansichten ihrer Interviewparter in einme kleinen Wordle. Sie hört viele Bedenken und vermutet, dass sie noch viel Überzeugungsarbeit leisten muss.
  • Ursel hat mehr (N)Onliner in ihrem Bekanntn- und Freundeskreis und lädt uns zu einem nachbarschaftlichen Umweg über Grönland, Kultur und Politk ein. Zielsicher trifft sie trotzdem den Kern des Themas: Wann sagen wir endlich "Lernen" und meinen "E-Learning"? Wann wird das Internetten zur selbstverständlichen Kulturtechnik?
  • Helga versucht ständig, neue Interessenten zu gewinnen, sie in die Welt des Internets heranzuführen, sie für das Internet zu begeistern, ihre Ängste etwas zu mindern. Noch kämpft sie, wie ihr Beitrag zeigt.
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05.2009 Wozu nutze ich Computer und Internet?

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Thema
In den letzten Jahren liest man zum Jahreswechsel in immer mehr Weblogs etwas über die "Top 10 Tools", also die beliebtesten mit Computer und Internet genutzten Werkzeuge. Auch ich konnte mir nicht "verkneifen", meine Erfahrungen mitzuteilen ;=).

Da jetzt das Team von Senioren-Lernen-Online vom 08.06.2009 bis zum 10.06.2009 auf dem von der BAGSO organisierten Seniorentag 2009 über die Nutzung von Computer und Internet durch Ältere berichten möchte, könnte ein Blog-Karneval für ein viel bunteres und aussagekräftigeres Bild sorgen!

Fragen
Wozu nutzt ihr den Computer? Welches ist eure Lieblings-Anwendung? Welches Angebot des Internets begeistert euch am meisten? Wie hat die Nutzung von Computer und Internet euer Leben verändert? Welche Probleme seht ihr und welche Vorschläge zur Änderung habt ihr?

Vorschlag
Schreibt bitte in eurem persönlichen Blog ausführlicher darüber, wie Ihr Compuuter und Internet nutzt. Zeigt ruhig eure Ergebnisse oder verweist durch Links darauf. Schreibt dann in diesem Microblog zu diesem Beitrag einen kurzen Kommentar, in dem ihr auf euren ausführlichen Beitrag hinweist.

Zusammenfassung

Ursel ist eine vielseitige Onlinerin. Sie ist Köchin, DJ und einen Vogel hat sie auch und vor allen Dingen hat sie das Teilen gelernt. Ihr Fazit: In der Suppe, beim Blippen und Zwitschern habe ich gute Inhalte sprich fun, infos und songs gefunden, ich bleibe dabei.

Hannelore zeigt uns eine bunte Palette von Anwnedungen, die sie mit ihrem Computer nutzt. Das reicht von den "nützlichen" Dingen über die "wissenswerten" bis zu den "modernen" Anwendungen des Web 2.0.

Johanna liebt das Internet und schreibt dazu: Für mich ist es eine völlig neue Dimension der  Wissensvermittlung und eine unglaubliche Bereicherung.So viel unerwartet Schönes, Geistvolles und Anregendes wird mir im Laufe der Zeit zuteil.

Uta nutzt den Computer für die unterschiedlichsten Dinge, von der Organisation ihrer Reisen über das Erstellen ihrer Steuererklärung bis zur Kommunikation mit vielen Menschen. Man müsste eher fragen, wozu man den Computer NICHT benutzt, meint sie. Sie liefert dann auch noch eine interessante Lieblings-Anwendung.

Ann-Theres muss ein bisschen darauf achten, dass sie sich nicht total verzettelt, denn "Der PC ist halt auch ein unersättlicher Zeitfresser...:-)", schreibt sie selbst. Sie nutzt fast alles, von der E-Mail, über die von Google angebotenen Dinge bis hin zu eigenen Weblogs.

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04.2009 Senioren, Computer, Internet

Thema
Vor vielen Jahren habe ich einmal gelesen, dass es so viele unterschiedliche Lerntypen wie Menschen gibt. Mag sein, dass die aktuelle Wissenschaft das etwas anders sieht, sicher aber haben wir alle den Umgang mit Computer und Internet auf unterschiedliche Weise gelernt. Überlegt bitte einmal, wie es euch als "Lehrling" dabei gegangen ist und wie eure "Lehrmeister" vorgegangen sind.

Fragen
Was hat euch besonders motiviert? Wie habt ihr die Schwierigkeiten überwunden? Welche sichtbaren Ergebnisse habt ihr bis heute erreicht? Welche Erfahrungen könntet ihr an die vielen älteren Erwachsenen weitergeben, die bis heute diesen modernen Medien skeptisch gegenüber treten? Falls ihr schon Erfahrungen mit der Weitergabe von Computerwissen an diese Personengruppe habt, schreibt auch auf, was man als Lehrender besonders beachten sollte.

Vorschlag
Schreibt bitte in eurem persönlichen Blog ausführlicher über das Thema "Senioren, Computer, Internet". Zeigt ruhig eure Ergebnisse oder verweist durch Links darauf. Schreibt dann in diesem Microblog zu diesem Beitrag einen kurzen Kommentar, in dem ihr auf euren ausführlichen Beitrag hinweist.

Zusammenfasssung

  • Reiner geht zunächst einmal "in den Keller" und nimmt uns mit auf einen anschaulicken Weg in die Geshichte des Computers. Abschließend rät er zu einer positiven Einstellung zum lebenslangen Lernen und zur Eigenaktivität.
  • Johanna erzählt, wie sie zum Computer kam. Es wird eine längere Geschichte, die sie in mehreren Audios festhalten und uns erzählen wird.
  • Ann-Theres ging in einem Senioren-Internet-Cafe auf, dass Unterricht für Senioren gaaanz etwas anderes ist, als es war, etwas einem Auszubildenden oder einer Kollegin über die Arbeit zu verklickern.
  • Hannelore hat sich eigentlich nie als Lehrling begriffen, sondern als Entdecker. Die haben auch nur die Länder bzw. Inseln entdeckt, die sie interessierten. Und die anderen umschifft. Und natürlich hatten sie Experten an Bord, die die Technik ihres Vehikels und die Kunst des Navgierens beherrschten.
  • Ursel stellt ihre Erfahrungen sehr anschaulich und passend zum "140-Zeichen-Zeitalter" in drei Wortwolken dar: Old way, new way und my apps.
  • Marlit erinnert sich an ihre alte Bildschirmschreibmaschine - das "coole Teil" mit den Worten ihrer Enkelin - und den ersten von ihrem Sohn übernommenen Computer. Sie hat noch heute viel Freude am Entdecken und Ausprobieren. 
  • Alois nutzt seit vielen Jahren den Computer. Nach ersten Erfahrungen mit dem C 64 ist er jetzt Mac-Fan, bloggt, twittert und erprobt viele Neuerungen.
  • Helga sieht SLO mit vielen Fangarmen, hat aber nach anfänglichem Zögern Gefallen an dem modernen Internet gefunden.
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03.2009 Twitter

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In HoSi's Microblog läuft z.Z. eine Diskussion zu meinem Beitrag Twitter - ja oder nein?, die ich als Beispiel für einen Blog-Karneval nutzen möchte.

Fragen

Welchen Sinn seht ihr in der Nutzung von Twitter? Möchtet ihr Informationen darüber, ob ihr Tee oder Kaffee trinkt anderen mitteilen? Seht ihr eine andere ggf. bessere Möglichkeit zur Nutzung? Habt ihr bereits persönliche Erfahrungen mit Twitter gemacht? Könnt ihr über die Erfahrungen anderer Nutzer berichten?

Vorschlag

Schreibt bitte in eurem persönlichen Blog etwas ausführlicher über das Thema "Erfahrungen mit Twitter". Schreibt dann in diesem Microblog zu diesem Beitrag einen kurzen Kommentar, in dem ihr auf euren ausführlichen Beitrag hinweist.

Zusammenfasssung

Bis Ende März werde ich hier sehr kurze Zusammenfassungen der Beiträge schreiben und auf die Originale verlinken.

  • Sita hat Twitter als Experimentierbühne und Spielwiese entdeckt. Sie schreibt, dass es in der Welt des Twitter noch nichts Eindeutiges als Ergebnis zu vermelden gibt und beobachtet, dass Ältere sich zurückhalten und auf eine Klarheit und Sicherheit warten. Ihr Rat: Sich zu beeilen, wenn sie "dazugehören" wollen.
  • Sita geht dann auch der Frage nach, ob Ältere anders zwitschern. Sie findet, dass es schwer ist bei der großen Unterschiedlichkeit von Senioren Gemeinsamkeiten zu finden, stellt dann aber doch interessante Thesen auf.
  • Sita stellt die interessante Frage "Zwitschern Frauen anders?" und stellt einerseits einige Unterschiede zu den Männer fest, beobachtet andererseits aber, dass hier dasselbe wie für Männer gilt: Jenseits der 60 tun sich die Leute schwer, überhaupt zu twittern.
  • Ann-Theres hat auch über Twitter ihren Kontaktekreis erweitert und freut sich darübber, dass im Austausch die Praxis vertiefte und kleine Schwierigkeiten durch Informationen gelöst werden konnten.
  • Reiner kann Senioren mit Computer und Internetanschluss man nur empfehlen, Twitter aktiv zu testen. Sie werden Vor- und Nachteile von Twitter kennenlernen und sich unabhängig von allgemeinen Bedenken für einen individuellen Umgang mit diesem Medium entscheiden.
  • Jetzt zwitschert Marlit auch und hat für sich eine neue und liustige Informationsplattform entdeckt.
  • Hannelore versucht es mit einem zweiten Twitter-Anlauf und hat inzwischen wieder begonnen, interessante Zeitgenossen zu finden, die interessante Beiträge twittern. Sie habe wohl zu schnell resigniert, meint sie.
  • Johanna sieht für durch Twitter eine schöne Möglichkeit zum virtuellen Kennenlernen von ineresanten Menchen und zum Austausch von Informationen.
  • Für Ursel bedeutet Twitter nach einem kurzen Test: brandneue Infos erhalten und selbst in die Welt zwitschern, und zwar unproblematischer und schneller als in Foren, Mails oder Blogs.
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Was ist Blog Karneval?

Anregung

Die Anregung zu diesem Microblog habe ich von Andrea Back und Jochen Robes, die unter WissensWert so einen Karneval organisieren und sicher nicht (nicht nur?) die älteren Erwachsenen im Blick haben.

Erklärung

Wikipedia schreibt “Ein Blog-Karneval ist eine Blog-Veranstaltung, bei der ein Blog-Betreiber als Veranstalter ein bestimmtes Thema festlegt …, dieses als Blog-Beitrag veröffentlicht und die lesenden Blogger dazu auffordert, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums ... einen Artikel zu diesem Thema im jeweils eigenen Blog zu veröffentlichen und den Veranstalter entsprechend über die Veröffentlichung zu benachrichtigen.”

Vorgehen

  • Zu jedem Monatsanfang wird hier ein Thema aus dem Bereich "Seniorinnen und Senioren nutzen Computer und Internet" genannt.
  • Dazu können dann alle Blogger in ihren eigenen Blogs berichten und hier in diesem Microblog als Kommentar einen kurzen Hinweis darauf bringen.
  • Im laufenden Monat bis zum Monatsende wird in diesem Blog dann eine Zusammenfassung der bereits gebloggten Beiträge erscheinen.

Ich wünsche mir viele Interessenten, die dabei helfen aufzuzeigen, dass nicht nur sogenannte "Digital Natives" sinnvolle Anwendungen für Computer und Internet finden.

Ihr/Euer HoSi

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